Infomobil
Köpfchen statt Muskeln
HNA,11.02.2005
Metall- und Elektro-Industrie informiert über Ausbildungsberufe:
WITZENHAUSEN/HESS: LiCH-TENAU. „Wir wissen noch nicht, was wir werden wollen, die-Metall- und Elektroindustrie wäre vielleicht eine interessante Branche", so Aslan Erdogan und David Dorach, und David ergänzt „vielleicht möchte ich Kfz-Mechaniker werden". Gemeinsam mit ihren Klassenkameraden H8G der Gesamtschule besuchten die beiden am. Mittwoch das Infomobil der Metall- und Elektro-Industrie. Dort wurden sie von Klaus Fischer und Siegfried Vogel über Ausbil-dungsmöglichkeiten beraten.„Unser.Ziel ist es, die achten Haupt- und neunten Reäl-schulklassen über die Metall-und Elektrobranche zu informieren", so Frauke Syring, Pressereferentin der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände in. Nordhessen. In 45 Minuten können die Schüler sich über einen Großteil der rund 80.anerkannten Ausbildungsberufe in der Metall-und Elektro-Industrie, teils an Computer-Informationsstel- . len, teils an Arbeitsgeräten, informieren. Zusätzlich liegen zahlreiche Iniormationsbro-schüren aus.'„Wir machen Nachwuchs -marketing, weil wir in naher Zukunft einen Facharbeitermangel beklagen werden müssen", so Syring. „Wir habenfestgestellt, däss viele Jugendliehe keine Ahnung haben, welche Berufe es gibt und welche Qualif ikationeh sie haben müssen. JEs ist vielen nicht bekannt, dass zum "Beispiel die Konzernsprache in vielen Firmen .Englisch ist". Wichtig seien gute Leistungen in Mathe, Physik, Deutsch und Englisch sowie technisches Verständnis. Durch das Infomobil wolle man eine Informationslücke schließen und die .komplette Metall-und Elektro-Industrie darstellen. „Wenn wir das Medium nicht einsetzen, dann verschlafen die Jugendlichen ihre Zukunxt", 'betont Syriiig. Auch sei den .Firmen daran gelegen, Mädchen für gewerblich-technische Berufe zu begeistern, da sie sich im Beruf als zuverlässig, teamorientiert und kpmniunikati-onsstark erwiesen,hätten. „Es ist weniger Muskelkraft und mehr Köpfchen gefragt", so Syring. Für Nilüfer Mahmood, kommt ein technischer Beruf trotzdem nicht in Frage, „ich will Zahriärztih oder Tierärztin werden", erklärt sie.Genau zum richtigen Zeitpunkt kam der Besuch des Infomobils für die Deutsch- und Arbeitslehre-Lenrerin Gaby Jansing : „Es ist ein passender Einstieg in das zweite Halb-jahr", erklärt die Pädagogin.Neun Infobusse sind bundesweit unterwegs, einer dvon-für drei Tage im Kreis.Nach dem Besuch an der Gesamtschule ging es am Donnerstag an die FvSS in Hess. Lichtenau
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alle Bilder: B. Schramm