Hessisch Lichtenau. "Ich bin überaus zufrieden", stellt Joachim Krüger, Leiter der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau, fest. In kürzester Zeit hätten die Firmen die Modernisierung und Erweiterung der Mittelstufe geschafft. Damit ist der erste Bauabschnitt beendet, der die Neugestaltung des Biologie- und Chemieraums umfasste, die Erweiterung der Schul- und Stadtbibliothek und als Kernstück die neue Schulmensa.
Mit dem ersten Bauabschnitt sei es gelungen, so Krüger, auf einer räumlichen Ebene spielerische Pausenangebote, die Möglichkeiten einer modern ausgestatteten Bibliothek mit Internetarbeitsplätzen, die Angebote der Cafeteria für die Pausen und eine funktionale und schön gestaltete Schulmensa zu verbinden.
Seit dem 18. September treffen sich dort in der Mittagspause Schüler und Lehrer. Die Schulkonferenz hatte das Essen, das in ähnlicher Form auch in Kassel an mehreren Gymnasien ausgegeben wird, getestet. "Es erfreut sich im Augenblick einer Nachfrage, die kaum befriedigt werden kann", sagt Krüger.
Das gerade von Ulrike Krafft fertiggestellte Angebotsheft für das Ganztagsprogramm legt den Schwerpunkt auf Sport, Musik, Kunst, Sprachen und besonders auf adressatenbezogene Hausaufgabenförderung - dies auch in Zusammenarbeit mit dem Verein "Helikopter".
Bereits vor zwei Jahren hat die Freiherr-vom-Stein- Schule ihr gesamtes Zeitmanagement umgestellt. Es wird am gesamten Tag in zweistündigen Blöcken unterrichtet, die durch Pausen unterbrochen werden, in denen man sich erholen kann, zum Beispiel beim Basketball in der Turnhalle oder auf dem Schulhof oder auch im Computerraum, der den gesamten Tag offen steht. Seine Wartung haben Schüler übernommen.
In der neuen zentralen Mittagspause nach dem dritten Unterrichtsblock sieht Krüger einen sinnvollen Einschnitt für Erholung, Essen, Gespräche und Spiele. Auch das Miteinander von Lehrern und Schülern verstärke sich hierdurch. "All dies sind Rahmenbedingungen, die auch den neuen Weg des erfolgreichen achtjährigen Gymnasiums mit den neuen Klassen 5 erleichtern", freut sich der Schulleiter.
Im nächsten Jahr folgen dann noch die restlichen naturwissenschaftlichen Räume und hier besonders der Physikbereich, um unter den notwendigen modernen Bedingungen experimentellen und schülergerechten Unterricht zu ermöglichen.