Freiherr-vom-Stein-Schule

Freiherr-vom-Stein-Schule

Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Feste Tradition

Aus dem Gemeindeblatt:
Die Freiherr - vom -Stein- Schule (FvS, HeLi) hält an ihrer Tradition fest. Trotz Auflösung des Standorts „Blücherkaserne" in Hessisch Lichtenau Ende 2006 bestehen weiterhin beste Beziehungen der FvS, vertreten durch Gymnasiallehrer Berthold Schramm und dem Arbeitgeber Bundeswehr in Person des Wehrdienstberaters Oberleutnant Thomas Hirsch. Zentrum für Nachwuchsgewinnung West (ZNgW) am Kreiswehrersatzamt Kassel. Schüler und Schülerinnen suchen förmlich Informationen zur beruflichen Orientierung, auch wie eh und je in Sachen Bundeswehr (Bw). Informationsbedarf existiert allgemein und speziell unbedingt, der auch zukünftig noch verstärkter gedeckt werden sollte. Im Jahre eins nach Auflösung des Standortes kommt dem zuständigen Wehrdienstberater und auch dem Jugendoffizier in Fritzlar größte multiplikatorische Bedeutung in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Arbeitgeber Bw zu. Experten im Unterricht bereichern, steigern die Aufmerksamkeit und orientieren die Zukunft der Schüler intensiv. Dies und vieles mehr geht natürlich nur mit Unterstützung einer weltoffenen Schulleitung; Schulleiter Joachim Krüger und der Pädagogische Leiter Uwe Petersen unterstützen stets kreativ berufliche Orientierung, zumal die Schulinspektion 2007 dies positiv bewertet hat.
Neue Wege fordern neue Ideen, Konzepte, persönlichen Einsatz. So kommen der Schule Wirtschaftsaktivitäten von Lehrer Barthold Schramm der ganzen Schule zu Gute. Im Gespräch mit dem Wehrdienstberater vor den Herbstferien bestand Konsens, das Infomobil des Arbeitgebers Bw an die FvS zu holen. OLT Thomas Hirsch und das Infomobilteam unter Leitung von Oberstabsfeldwebel Koch zeigten eine Schulstunde im Infomobil pro Klasse R9, H9 mit viel Spannung und guten Antworten auf die gestellten Fragen.
„Der Infotag war eine runde Sache", so Schramm, denn Informationen nützen nur dem, der sie hat, "um damit tragende Entscheidungen für den eigenen beruflichen Werdegang zu treffen." Solche Aktionen, wie auch das jährlich kommende Infomobil der Metall- und Elektroindustrie (Infomobil M+E), zeigen Highlights beruflicher Orientierung auf. So geplant, so geschehen, vielfältige berufliche Orientierung ist nun mal eine innovative Säule der FvS, wozu natürlich auch die obligatorischen Schülerbetriebspraktika, das Anfertigen einer Praktikumsmappe, Steckbrief-Firma und Plakat beitragen. Die Berufswelt ist eine besondere Welt mit eigenen Regeln, Verhaltensweisen, Gesetzen, Impressionen und leistungsbedingten Anforderungen an unsere Jugendlichen. Große Schlagworte wie Kompetenzen aller Art, Zuständigkeiten, geistige und fachliche Reifegrade werden unseren jungen SchülerInnen zu Recht abgefordert! Denn gute Ausbildung, eine gute Einstellung zur Arbeit, Ausbildung fordert seinen Preis, oder wie schon seit Generationen: „ohne Fleiß kein Preis", das aber nicht immer konsequent heutzutage akzeptiert und respektiert wird. „In Gesprächen mit Firmenchefs der Region", so Schramm, "werden meist die Voraussetzungen und Einstellungen beklagt." Was kann Schule tun? Schule legt eigentlich den Grundstein für das „Haus Leben", somit kommt unter anderem dem Arbeitslehreunterricht mit dem „Öffnen eines pädagogischen Fensters in die Berufswelt" größte Bedeutung im Schulalltag zu. Gute Antworten auf Fragen und teilweise Ängste der SchülerInnen zur Berufsorientierung lassen Hürden fallen und berufliches Interesse wachsen.
Gerade dieser pädagogisch-methodische Wandel im Unterrichtsgeschehen der FvS lässt die Berufswelt nicht als eine „parallele Welt" jenseits wohlbehüteten Schulalltags erscheinen, sondern der Wechsel nach erfolgreichem Schulabschluss eröffnet den Schülen den beruflichen Einstieg in Form einer Ausbildungsstelle, die leicht in eine Anstellung nach erfolgreichen drei Jahren des Lernens und Einsatzes wandelbar ist. Solche Perspektiven, bereits früh im Unterricht durch berufliche Orientierung im Netzwerk Schule und 'Wirtschaft“ grundgelegt, lassen eine Karriere nahezu greifbar erscheinen. Jene aktiven Aspekte der Motivation durch Praktika, Infomobile, Simulationen, Chefgespräche, Photogalerie der Ausbildungsberufe im Unterricht der FvS lassen kaum Zweifel an einer stressfreien, zukunftsweisenden Berufsorientierung aufkommen. Der Wechsel in die Berufswelt darf für SchülerInnen und spätere Auszubildende (Azubis) kein „Eierlauf der beruflichen Emotionen" werden, sondern ein mehr oder weniger durch die Schule unterstützbarer, fundierter „Parcours" mit „Anrecht über die Parkallee zum Los" zu ziehen und eine passende Ausbildungsvergütung für ein angemessenes Maß an Kreativität, Bündel an lebensbejahenden Kompetenzen, Fähigkeiten und bereitgestellter Arbeitsfähigkeit zu sein.
So gesehen kommt der Schule, also unserer FvS in Heli, kompensierende Funktion im Schulalltag der "Alltäglichkeiten von Fördern und Fordern" zu. Zeit ist neben Gesundheit ein wichtiges Gut mehr denn ur Geld im Leben des Einzelnen, dieses zu gestalten un zu bereichern steht oben an. Damit ist und bleibt zukünfit die berufliche Orientierung an der FvS eine bedeutsame, innovative Säule beruflicher Kooperation in der Region. Weiter so, wir gestalten die Zukunft.