Exkursion nach Breitenau

Dass Geschichte gerade im Schicksal von Menschen lebendig wird,
erfuhren die Klassen G10a und G10b beim Besuch der Gedenkstätte Breitenau aus eigener Anschauung.
In diesem ehemaligen Kloster, das nach der Machtübertragung an Hitler im Januar 1933 als Konzentrationslager genutzt wurde,
sind Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschaftler inhaftiert und terrorisiert worden.
Nach Kriegsbeginn wurden insbesondere Zwangsarbeiter aus vielen europäischen Ländern für "Bummelei",
"Organisieren von Lebensmittel" oder auch Liebesbeziehungen zu "arischen" Frauen, dort eingesperrt.
Auch für jüdische Mitbürger wurde Breitenau zu einer Durchgangsstation für den Transport in andere Konzentrationslager.
Neben der informativen Führung über das Gelände, war gerade das Arbeiten mit den Originalakten aus der NS-Zeit,
welche über die "Vergehen" und das Schicksal der Inhaftierten Auskunft gaben, besonders beeindruckend.
Einige Berichte darüber sollen in Zukunft noch auf der Schulhomepage veröffentlicht werden.
Für besonders Interessierte ist der Link am Ende des Artikels zum empfehlen.