Letzten Freitag besichtigten einige Schüler der Chemiekurse des 12. und 13. Jahrgangs unter der Aufsicht von Herr Orth und meinem Papa (Herr Möller-Linke) den Industriepark Höchst. Aus den ehemaligen Farbwerken Höchst ist ein ca. 460 Hektar großer Industriepark hervor gegangen, in dem ca. 90 verschiedene Chemiefirmen ansässig sind.
Mittels Bus wurde das gesamte Werksgelände erkundet. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Chlor-Alkali-Elektrolyse. Einem Verfahren mit dem man aus Kochsalzlösung Chlor, Wasserstoff und Natronlauge herstellt. Der Chemie-LK der 13er hatte dieses Thema vorher ausgiebig im Unterricht behandelt und erhielt so die Gelegenheit, es einmal in der Praxis zu erleben. Von der Anlieferung des Salzes über das Lösen in Wasser bis zu den fertigen Endprodukten konnte alles genauestens beobachtet werden, und eventuelle Fragen wurden beantwortet.
Dann ging es wieder ab nach Hause und einjeder hatte das Gefühl, wieder ein bisschen schlauer geworden zu sein. Einziger Wermutstropfen: Im Park war das Fotografieren verboten. Deshalb können wir nur Bilder des idyllischen Äußeren zeigen.