Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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M+E Technologie begeistert

Storyfoto M+E Technologie begeistert Unterricht mal ganz anders erleben, Praxisbezüge herstellen und Produkte erstellen galt es am Mittwoch, 5. März, und Donnerstag, 6. März, an der Freiherr-vom-Stein-Schule (FvS) in Hessisch Lichtenau (Heli) im Rahmen der Aktivitäten im Infomobil M+E der Metall- und Elektroindustrie. Bus 3 von 9 Bussen hatte in Heli an der FvS Station gemacht. Wer kennt schon in „jüngeren Jahren“ sofort sein Potential an Fertigkeiten und Fähigkeiten bezüglich seiner Berufsorientierung? Die Klassen H/R 8 sind davon noch relativ weit entfernt, Berufsreife zeichnet sich nur selten ab; anders ist es mit den Klassen R 9, die parallel berufliche Realitätssuche verspüren zu lassen. Die Palette der Wunschberufe ist bei allen Schülern/innen groß, die Wahl der möglichen, leistungsbedingten Berufe ist weitgehend noch nicht entschieden, aber notwendig. Das Konzept des Infomobil M+E versucht pädagogisch sinnvoll das Interesse der Elektroindustrie zu wecken. So hatte auch in diesem Jahr Gymnasiallehrer Berthold Schramm dieses „außergewöhnliche Klassenzimmer“ in Absprache mit Direktor Joachim Krüger und dem pädagogischen Leiter Uwe Petersen für zwei Tag organisiert. Schulüblich ist der eintägige Besuch, doch in der FvS ist bekanntlich die berufliche Orientierung im Unterricht großgeschrieben. Schon traditionell unterstützte das Kollegium diese Aktivitäten. Die Schüler/innen erlebten Aspekte des naturwissenschaftlichen und mathematischen Unterrichts mal ganz anders, verständlich, plastisch, produktorientiert. So konnten sie den Weg von den Koordinaten X, Y, Z im Koordinationssystem zur Produktion gefräster Würfel und Schilder klar nachvollziehen. Mathematik als notwendiger Bestandteil der schulischen Ausbildung und berufliche Orientierung in den Metall- und Elektroberufen ist unabkömmlich. Diese grundlegende Einsicht kam den Schülern/innen sehr schnell, denn stolz wurden die „gerechneten Programme“ und geschaffenen Produkte als Kurzvortrag im laufenden Mathematikunterricht des Tages von den Produzenten eingebracht! „Lebendige Mathematik“ im Rahmen anwendungsbezogener Produktion begeisterte sehr schnell, Danke Infomobil M+E. Großen Beitrag hierzu leisteten die beiden Infomobilprofis Schmidt und Peggen, die die FvS und dessen berufliches Konzept aus früheren Besuchen schon kannten und schätzten. So gesehen ist der duale Charakter der Berufsausbildung ein bewährtes Konzept, zumal der Infomobilbesuch vor- und nachbereitet worden ist. Offene Fragen und Gedanken können die Schüler/innen natürlich auch mit dem reichlich ausgeteilten Informationsmaterial zum Einstieg in die Berufswelt, dem Abfassen von Bewerbungen und den erfolgreichen Überstehen von Bewerbungsgesprächen erarbeiten. Im Aushang befindliche großformatige Poster zum Infomobil M+E samt Berufsinformationen lassen den Besuch im Infomobil locker leicht Revue passieren. Der Besuch im Infomobil M+E öffnet ein „pädagogisches Fenster“ zur Arbeitswelt, ist Hilfe den Schülern und ermuntert einen Beruf in der Welt der Metall- und Elektroindustrie zu ergreifen. Heutzutage im Zeitalter der Globalisierung sind Informationen und Erfahrung jeglicher Art notwendiger denn je. So erlebten die Schüler/innen der FvS eine weitere Facette beruflicher Orientierung im Rahmen des allgemeinbildenden Unterrichts einer koordinativen Gesamtschule Gute Traditionen und motivierte Kollegen sollte man pflegen, so auch diese! Auf zum nächsten Besuch des Infomobil M+E im Jahre 2009.