Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Vive la France

Storyfoto Antibes 2009 Freitagabend, den 19.06.2009 ging es los. Voller Vorfreude auf Meer und Sonne fuhren wir in Richtung Frankreich. Alle freuten sich riesig und es herrschte eine gute Stimmung im Bus. Als es dann langsam dunkel wurde, beruhigte sich die Lage und es wurde geschlafen. Am nächsten Morgen waren wir schon in Frankreich und bestaunten die Rhône bei Lyon. Gegen Nachmittag, nach 20 Stunden Fahrt, waren wir dann da und haben erst einmal eingekauft und für Verpflegung gesorgt. Nachdem wir im "Intermarché" eingekauft hatten, checkten wir im Hotel ein, erkundeten unsere Zimmer und räumten sie ein. Das hat allerdings nicht lange gedauert, denn alle wollten eine Erfrischung. So traf man kurz darauf viele auf der Dachterrasse, denn wir hatten uns eine Erfrischung im Pool verdient. Am nächsten Tag haben wir dann eine Stadtrally gemacht, wo wir Antibes erkunden mussten. Mit unserem erlernten Französisch baten wir dann Passanten um Rat. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, sind wir nachmittags erst an den Strand gegangen und anschließend machten wir eine Wanderung an den Klippen entlang um das Cap d‘ Antibes. Nach ca. 12km Wanderung waren alle geschafft und erholten sich im Hotel. Gegen Abend trafen sich dann ein paar Leute auf der Dachterrasse, um bei gemeinsamer Musik den Abend schön ausklingen zu lassen. Das war so ziemlich jeden Abend der Fall. Montags haben wir dann Nizza besichtigt, teilweise mit dem Bus, aber auch zu Fuß. Wir bekamen eine Stadtführung. An der Promenade entlang, durch die Altstadt, durch die Nobelviertel und schließlich in die Innenstadt. Der Touristen Guide hat uns viel über die Gegend selbst und hauptsächlich interessante Informationen über Nizza mitgeteilt. Nachdem die Führung zu Ende war, haben die meisten Schüler mit Heißhunger das heimatbekannte Schnellrestaurant McDonalds aufgesucht. Nach einer kleinen oder auch großen Stärkung hatten wir dann noch Zeit in kleinen Gruppen in der Stadt zu bummeln. Anschließend waren wir am Strand von Nizza und durften auch baden. Da es leider anfing zu regnen, brachen wir auf, um zurück nach Antibes zu fahren. Dienstag sind wir dann nach Grasse, die auch die Parfümhauptstadt genannt wird, gefahren. Dort haben wir die Parfümerie Galimard besichtigt und viel über die Herstellung und Zusammensetzung eines Parfüms erfahren. Anschließend konnten wir mit den Informationen unser eigenes Parfüm kreieren. Es entstanden die verschiedensten Düfte. Nach der Kreation unserer Parfüme hatten wir dann noch Zeit, durch die schmalen Gassen der Altstadt zu schlendern. Abends waren wir dann noch im Pool und hatten alle zusammen viel Spaß. Am nächsten Tag sind wir nach Monaco gefahren und haben einerseits über die Autos, die Yachten , aber andererseits auch über die Schönheit der Gebäude gestaunt. So sind wir auch zu einem der schönsten Gebäude gefahren, das "Musee oceanographique Aquarium". Wie der Name schon sagt, ist es ein Museum über das Meer und seine Bewohner. Da wir uns am Mittelmeer befanden, wurde auch hauptsächlich hiervon berichtet. Im Aquarium gab es die farbenfrohsten Fische zu bewundern und in der Ausstellung unter anderem Skelette. Auf dem Dach des Museums gab es eine Aussichtplattform, von der man die ganze Stadt sehen konnte und einen tollen Blick über das Meer hatte. Nachmittags haben wir dann eine alte griechische Villa besichtigt, die von Deutschen erbaut wurde. Von dieser Villa aus sind wir dann an den daran grenzenden Strand gelaufen und haben uns gesonnt oder waren im Wasser. Donnerstags stand dann der Rundweg im Hinterland von Nizza an. Das dieser Weg kein leichter sein wird, wurde uns schon recht schnell bewusst, denn wir haben erst ein paar Anlaufschwierigkeiten gehabt. Wir sahen jetzt auch mal die andere Seite von Frankreich. Berge, Wiesen, Täler. Dann wurde es immer steiler und irgendwann hatten wir unser Ziel erreicht. Wir waren ca. 800m hochgestiegen und hatten jetzt einen wunderbaren Ausblick auf Nizza´s Flughafen und vor allem auf das Meer. Gegen 6 waren wir dann wieder im Hotel angekommen und wer wollte, konnte in Kleingruppen in der Stadt einkaufen. Am vorletzten Abend wurde dann auch nochmal schön gefeiert. Freitag, am letzten Tag sind wir dann auf einen provenzalischen Markt in Valbonne, einem kleinen Dorf, gegangen. Von Kleidern bis Nougat gab es dort alles. Gegen Mittag waren wir dann wieder in der Hotelanlage und wer wollte, konnte mit den Lehrern zum letzten Mal an den Strand gehen oder einfach in der Stadt bummeln, wie auch einfach im Hotel am Pool bleiben und sich bräunen lassen. Abends nach dem Abendbrot haben sich dann alle nochmal getroffen, und wir haben zusammen auf der Dachterrasse Lieder gesungen und an die schönen Tage gedacht, die jetzt schon so schnell wieder verflogen waren. In dieser Nacht haben wir dann auch unsere Apartments aufgeräumt, was nach einer Woche nicht schnell ging. Am Abreisetag waren alle todmüde nach der durchgemachten Nacht und die meisten schliefen sofort ein nachdem sie in den Bus gestiegen waren. Nach 19 Stunden Fahrt kamen wir dann um 1.30h Nachts am Sonntag an und alle waren einerseits froh, zu Hause zu sein, aber andererseits wären auch gerne noch in Frankreich geblieben. Das hat uns gezeigt, dass die Fahrt total gelungen ist und das man so etwas gerne noch einmal veranstalten könnte. Ein großes Lob an Frau König und Herrn Brill und auch an unsere Busfahrerin Rahma.