Freiherr-vom-Stein-Schule

Freiherr-vom-Stein-Schule

Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Räumlich fühlen

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Das Projekt ,Geometrie unplugged' fördert geometrisches Denken und vorallem das Fühlen


Aus dem Marktspiegel vom 4. März:

Hessisch Lichtenau:

Zur Zeit hört man immer wieder, dass gerade im Werra-Meißner-Kreis die Schülerzahlen sinken und Schulstandorte gefährdet sind. Warum verliert die Freiherrvom-Stein-Schule im Gegensatz zum demographischen Trend im Werra-Meißner-Kreis und im Unterschied zu anderen Schulen keine Schüler und Schülerinnen?
Warum ist der Schulstandort Hessisch Lichtenau so langfristig sicher?
Natürlich spielten großzügige Ganztagsangebote mit musischen, künstlerischen und sportlichen Angeboten, ein gesundes und preisgünstiges Essen in der modernen Schulmensa und interessante Arbeitsmöglichkeiten in der Schulbibliothek eine große Rolle, aber der Grund, dass immer mehr Schüler aus der gesamten Region von Waldkappel bis Kaufungen in die Freiherr-vom-Stein-Schule kommen, liegt besonders auch daran, dass neben Präventionskonzepten, Erlebnispädagogik in Reichenbach, adressatenbezogener Schulsozialarbeit immer auch die fachliche Fortbildungskompetenz der Lehrer und Lehrerinnen im Mittelpunkt steht, was durch das neue moderne naturwissenschaftliche Zentrum mit Fachräumen, die zum Experimentieren anregen, nachhaltig gefördert wird.
Neben Konzepten, die seit den letzten zwei Jahren freie Arbeit, selbstorganisiertes und projektbezogenes Lernen und Schülerpräsentationen in den Focus stellten, gehen die Lehrer im Fachbereich Mathematik seit längerer Zeit neue Wege.
So haben sie zum zweiten Mal zwei ausgewiesene Spezialisten, Professor Matthias Ludwig von der Hochschule in Weingarten/Bodensee und Mathias Heidenreich, Mathematiklehrer und Fachberater aus Calw, eingeladen, die zusammen ein Workshop zum Projektlernen in der letzten Woche durchgeführt haben.
Was so erfolgreich war und die Lehrer und Lehrerinnen begeisterte, dass sie jetzt wieder von der Freiherr-vom-Stein-Schule geholt werden, um "Geometrie unplugged" umzusetzen.
Lehrer werden selbst geometrische Messgeräte wie Winkelspiegel, Jacobsstab und Försterdreieck herstellen.
Damit kann man dann über prüfen, wie die mathematischen Leitideen Daten und Zufall, Messen sowie Raun und Form von dieser Art des Geometrieunterrichts abgedeckt werden.

Mit diesen Erfahrungen können dann ganz „handfeste" Vermessungsaufgaben für die Klassen in allen Schulzweigen der Mittelstufe vorbereitet werden, so dass durch die gemeinsame mathematische und methodische Fortbildung das Konzept problemlos in den Schulalltag umgesetzt werden kann.