Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Klassenfahrt nach Schönau

Storyfoto 20.03.2010 Endlich ist es soweit. 10.05 Uhr. Der Zug rollt.
Ziel: Schönau am Königssee

7 Stunden später haben wir unser Ziel erreicht. Angekommen im Haus Panorama wollen wir natürlich sofort unsere Zimmer beziehen, doch noch nicht alle hatten ihren Zimmerschlüssel in der Hand, da ging schon der Feuermelder los. Was war passiert? Nichts Schlimmes, nur ein bisschen Deo, übrigens im einzigen Jungenzimmer. Nach dem ersten Schreck brauchten alle erst einmal etwas zu essen. Im Anschluss daran meinten unsere Lehrer, wir bräuchten etwas Bewegung. Also auf durch das nächtliche Schönau. Aus einer halben Stunde wurden 1,5 Stunden, sodass wir am Abend alle todmüde in unsere Betten fielen – oder auch nicht.

Am nächsten Tag stand eine Wanderung zum Königssee auf dem Programm. Enten füttern, vom Malerwinkel über den Königssee nach St. Batholomai schauen und für ganz Eifrige noch der Zusatzausblick "Rabenwand" machten eine Einkehr bei Mc Donald unumgänglich, um den beschwerlichen Rückweg bei leichtem Regen auch zu bewältigen. Zurück im Haus Panorama blieb vor dem Abendbrot ein wenig Zeit zum chillen. Was dann folgte war für den Rest der Klassenfahrt die abendliche Beschäftigung: Tischtennis spielen zu Discomusik. Mit lauter Musik macht nämlich sogar das riesigen Spaß.
Unausgeschlafen geht es am Montagmorgen zu Fuß nach Berchtesgaden ins Salzbergwerk. Endlich angekommen mit qualmenden Socken zwängen wir uns in Schutzoveralls und posieren zunächst für die Kamera. Dann geht es mit dem Zug ab in den Stollen. Untertage bleiben wir ca. 1,5 Stunden, Rutschen, fahren Boot und lernen viel über die Salzgewinnung. Im Anschluss daran "Shoppen" in Berchtesgaden und zum krönenden Abschluss zu Fuß den Berg hinauf nach Schönau. Abends erholen wir uns von den Strapazen bei einem Diavortrag über die Region.
Am Dienstag beginnt der Tag mit dem Graus aller Schüler: Kultur. Wir fahren in die Dokumentationsstelle am Obersalzberg und werden mit sehr vielen Informationen über Hitler und sein Wirken in dieser Region überschüttet. Für eine 8. Klasse sehr anstrengend. Doch das traumhafte Wetter entschädigt uns ein bisschen. Sonnen ist angesagt und Eis essen am Königssee. Natürlich wieder zu Fuß. Übrigens: Top und kurze Hose sind auch bei Bilderbuchwetter für die Jahreszeit nicht die passende Bekleidung. Den Rückweg bewältigten wir entsprechend schnell und beim Tischtennis spielen wurde auch dem Letzten wieder warm.

Mittwoch: Die Fahrt nach Salzburg ein echtes Erlebnis bei Traumwetter. Strahlend blauer Himmel, eine tolle Stadt und endlich das, was man in den Bergen am meisten vermisst: SHOPPEN in einer richtigen Stadt. Allerdings zu österreichischen Preisen und das verdirbt die Laune. Auch der Besuch im Haus der Natur war ein echtes Erlebnis nur leider zu kurz. Am Abend ist Kino im Haus Panorama angesagt, damit alle fit für den letzten Tag und das echte Highlight sind: Eine Bergwanderung.
Also, am letzten Tag geht es noch einmal in die Vollen, nämlich auf die Kneifelspitz. Nachdem wir netterweise dem freundlichen Heimleiter geholfen haben, den Winterdreck rund um das Haus Panorama zu beseitigen, geht es mit dem Bus nach Maria Germ.
An der Kirche der Ausstieg und der erste Schock. 24% Steigung – das geht ja gar nicht. Alle haben uns versprochen, es wird nicht so schlimm und dann das. Und es wird noch schlimmer, Bergauf und bergauf und bergauf. Getröstet werden wir mit den Worten: "Die Aussicht oben ist toll". 1, 5 Stunden später geschwitzt, kaputt, aber doch irgendwie stolz, genießen wir den Rund-um-Blick bei Cola und schönem Wetter. Zugegeben, es hat sich gelohnt, auch wenn die Folgen die Heimreise überdauerten.