Ausflug zum Mathematiktag an der Universität Kassel

Am Freitag, den 25. Februar, machte sich unser Mathe-Orientierungskurs auf den Weg zur Universität Kassel, anlässlich des Mathematiktages.
Um 7:57 Uhr stiegen wir in die Bahn, damit wir pünktlich um 9:30 Uhr zur Begrüßung an der Uni waren.
Zunächst wurde uns erklärt, dass der mathematische Bereich in mehrere Arbeitsgruppen eingeteilt ist, zu denen, zum Beispiel, auch „Computational Mathematices“ gehört. Weiterhin erhielten wir Infos über die verschiedenen Studiengänge, die man an der Uni belegen kann. So wie die Anregung mal darüber nachzudenken, was Mathematik sei und dass es eigentlich keine feste Antwort dafür gäbe, sondern man nur viele Beispiele dafür geben kann.
Nach der Begrüßung gingen wir zu einem Vortrag namens „Fressen und gefressen werden“ von Maria Specovius- Neugebauer, Professorin für angewandte Analysis. Der Einstieg war recht simpel, aber dann wurde alles ein wenig kompliziert, so dass wir am Ende schon ein paar Fragezeichen über dem Kopf hatten, denn nicht alles war so leicht nachzuvollziehen. Andererseits war es auch interessant zu sehen, wie unrealistisch unsere Exponentialberechnungen an der Schule sind, da wir die Begrenzung durch die Ressourcen nicht miteinbeziehen.
Der nächste Vortrag von Werner Varnhorn nannte sich „Was taugt das Unendliche?“. Zunächst gab es einen recht anschaulichen Einstieg mit dem Modell vom Hilbert- Hotel, von dem Mathematiker David Hilbert, zum Verständnis des Unendlichen. Diesem Vortrag konnten wir leichter folgen, solange wir bei der Vorstellung der Unendlichkeit blieben, obwohl es auch hier wieder, mit der Zeit, recht kompliziert wurde.
Danach ging es in die Uni-Mensa zum Mittagessen, welches wir uns alle verdient hatten, weil es auch durchaus anstrengend ist derartigen Vorträgen zu folgen. Mit vollgeschlagenem Bauch konnten wir uns dann auch wieder auf den Heimweg begeben.
Ob dies nun eine Anregung war Mathematik zu studieren oder nicht, sei dahin gestellt, aber wir können mit Sicherheit sagen, dass es einfacher ist, wenn man schon im Jahrgang 12 oder 13 ist. So war es ein interessanter Eindruck in die Anwendung der Mathematik.
(Mathe-OK)