Am Dienstag, dem 1.Februar sind wir, die G10a, und unsere Parallelklasse aus Großalmerode in Begleitung von Frau Sieper und Frau Ahrens mit dem Bus nach Gießen gefahren. Im Auftrag der Bildung waren unsere Ziele das Mathematikum und das Liebig Museum.
Nach einer langen Busfahrt kamen wir endlich an und stellten zuerst einmal fest: Es war bitterkalt, aber Gott sei Dank im Mathematikum selbst schön warm. Wir begannen mit einer kleinen Führung und bekamen das erste Experiment erklärt, jedoch wollten wir lieber alles selbst ausprobieren. Die Ausstellung über Sprache und Kommunikation kam bei allen gut an und auch wenn manche Dinge unerklärlich erschienen, waren sie nach kurzem Überlegen und Erklären gut zu verstehen. Ob es die „Riesenseifenblase“ war oder „der schwebende Ball“, alles wurde ausprobiert. Mitunter kamen Fragen auf wie: Wie zählt man von 1 bis 12 auf Bengalisch? Was ist überhaupt Bengalisch?
Auch die schönste Sprache der Welt – das Lachen – kam nicht zu kurz und viele Dinge begeisterten uns sehr, z.B. der Spiegel, der uns hat schweben lassen (siehe Foto). Manche von uns begeisterten sich eher für die Cafeteria, die allerlei Leckereien bereit hielt.
Nach einer verdienten Mittagspause ging es weiter ins Liebig Museum, in dem es zwar wieder eher kalt, dafür aber umso lustiger und beeindruckender war. Für chemisch wenigere Gebildete: Das Liebig-Museum ist das historische Labor des berühmten Chemikers Justus Liebig, in dem er von 1824 bis 1852 gewirkt hat. Ein Mitarbeiter des Museums, der gekleidet war wie ein Professor, vermittelte uns einen Einblick in Liebigs Leben, seine Experimente, sein Labor und vieles mehr. Die Experimente waren ebenso simpel wie genial.
Alles in allem war es den Tag wert, jetzt sind wir eine große Erfahrung und einige Fotos reicher. Doch schaut selbst. Wenn mal jemand in der Gegend um Gießen ist, können wir nur zu einem Besuch des Mathematikums und des Liebig-Museums raten.
(Fotos und Text: C.Schleier)