Freiherr-vom-Stein-Schule

Freiherr-vom-Stein-Schule

Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Festakt zur Einweihung des zweiten Bauabschnittes an der Freiherr-vom-Stein-Schule

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"Jede Schule muss mindestens so schön und funktional ausgestattet sein wie die beste Sparkasse am Ort" mit diesem sinngemäß wiedergegebenen Zitat von Bildungsministerin Schavan begann Frau Hofmann von der Schulaufsicht des Staatlichen Schulamtes ihre Rede.

Dies könnte als Motto über allen Reden des Festaktes am Freitag, den 11.3.2011 stehen, denn sowohl Landrat Stefan Reuß und Erster Kreisbeigeordneter Henry Thiele, als auch der Bürgermeister Hess.Lichtenaus, Jürgen Herwig, lobten die außerordentlich positive bauliche Veränderung der Freiherr-vom-Stein-Schule durch den zweiten Bauabschnitts. Das äußere Erscheinungsbild der Schule habe dadurch enorm gewonnen: der Empfang am Haupteingang und die Anmutung der Aula seien hell, freundlich und offen. Man betrete gern diese Schule, so Reuß.

Doch auch die technische Ausstattung der Kunst-, Musik- und Naturwissenschaftsräume ist auf den neusten Stand gebracht und strahlt eine freundliche Funktionalität aus. Manch ein ehemaliger Schüler oder Kollege bedauerte nach der Begehung im Anschluss an den Festakt, dass man selbst nicht mehr in den Genuss gekommen war, in diesen Räumen Unterricht zu erleben.

Wiederholt wurde auf die enorme -auch finanzielle- Anstrengung verwiesen, die der Kreis unternommen hat, um die Schule wettbewerbsfähig zu machen im Werben um Schülerinnen und Schüler- gerade in Zeiten eines für den Kreis ungünstigen demografischen Wandels.So seien 5,6 Millionen € für die Sanierung und Umbauten der Schule aufgewendet worden.

"Sie brauchen sich nicht zu verstecken; der Standard, den gerade Ihre Schule zu bieten hat, ist nichtüberall in Hessen üblich" appellierte Landrat Reuß an das Selbstbewusstsein der Anwesenden. Selbstverständlich sei so ein Bau nicht allein ausschlaggebend für den schulischen Erfolg der Schülerinnen, für gute Abschlüsse, die auch zu qualifizierten Arbeitsstellen führten, dazu gehörten auch motivierte Lehrerinnen und ein gutes schulisches Konzept, das zahlreiche Angebote enthalte. Doch gerade angesichts der abgeschlossenen Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt und den in Aussicht gestellten Modernisierungsarbeiten in weiteren Bauabschnitten, käme frischer Schwung in das Bewusstsein aller Mitglieder der Schulgemeinde, was sich motivierend auf alle teile der Schulgemeinde auswirke.

Auch Direktor Jürgen Holzhauer verwies auf die hohe Bedeutung der Arbeitszufriedenheit für das Schulklima, die durch die zahlreichen Umbaumaßnahmen und ihr gelungenes Ergebnis sehr gesteigert wurde. Er gab einen Überblick über die einzelnen Bauphasen von 2005 bis 2011 und brachte seinen ausdrücklichen Dank für die gute Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb des Kreises und dem verantwortlichen Architekten, Herrn Hofmann zum Ausdruck: man sei sehr rücksichtsvoll mit den unterrichtlichen Belangen in der Bauphase umgegangen. Und man habe stets die Wünsche und pädagogischen Vorstellungen der in die Bauausschreibungen und -planungen einbezogenen Lehrer und Schulleitungsmitglieder beachtet. Ein weiteres ausdrückliches Lob ging auch an das durch die Baumaßnahmen oft stark belasteten Schulpersonal, wie Hausmeister und Raumpflegerinnen.

Neben einer Danksagung des Bürgermeisters Jürgen Herwig und der Elternschaft, die von Stephan Westphal, dem Vorsitzenden des Gesamtelternbeirats, vorgetragen wurde, kamen auch die Schüler zu Wort: Konstantin Brückmann und Christopher Siemon brachten in herrlich erfrischender Art und Weise im Namen der SV ihren Dank zum Ausdruck, nicht allerdings ohne auf ihre Hoffnung zu verweisen, dass der SV-Raum ebenfalls ein wenig modernisiert werde und die Schule endlich ein vernünftiges Leitsystem bekäme. Letzeres sei notwenig für neue SchülerInnen und Gäste der Schule, die sonst Schwierigkeiten hätten sich in den verstreuten Gebäudeteilen zu orientieren. Unbedingt erwähnenswert ist die musikalische Gestaltung des Abends, die von Felix Barthel und Mathis Uhl aus dem elften Jahrgang übernommen wurde: Sie verliehen dem Festakt eine feierliche Stimmung mit ihren Vorträgen aus Klassik und Jazzimprovisation am Flügel und ermöglichten, dass das Gesagte noch einmal in Ruhe bedacht werden konnte.

Im Anschluss an den Festakt in der neuen Aula der Schule waren Redner und Besucher zu einem Imbiß und Sektempfang in die Mensa der Schule geladen, wo man lange noch zusammensaß.

(Bild und Text Claudia Seiler)