Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Interview mit einer Studentin

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Wie viele von euch bestimmt schon mitbekommen haben, hat unsere Schule wieder Studenten und Studentinnen hier, die ein Praktikum absolvieren müssen. Diesmal kommen sie von der Universität in Kassel. Um mehr zu erfahren haben wir ein Interview geführt.


DFÜ: Hallo. Da Sie wahrscheinlich nicht jeder kennt, würde ich vorschlagen, dass sie sich erst einmal vorstellen und uns sagen, welche Fächer sie studieren?
Fr. Rauschenberg: Mein Name ist Maria Rauschenberg, ich bin 21 Jahre alt und komme aus der Umgebung von Kassel. Ich studiere die Fächer Chemie und evangelische Religion, eine sehr außergewöhnliche Kombination, auf Gymnasiallehramt und bin im fünften Fachsemester.
DFÜ: Wie viele Semester gibt es insgesamt?
Fr. Rauschenberg : Insgesamt sind es neun Semester.
DFÜ: Wann hat Ihr Praktikum angefangen und wie lange werden Sie noch hier sein?
Fr. Rauschenberg : Angefangen hat das Praktikum am 29. August und es geht bis zum 30. September, also fünf Wochen.
DFÜ: Haben Sie bereits selbst unterrichtet oder bisher nur zugeschaut?
Fr. Rauschenberg : Ja, ich habe bereits selbst unterrichtet.
DFÜ: Wie war das unterrichten für Sie?
Fr. Rauschenberg : Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe viele Erfahrungen sammeln können. Hinterher habe ich Tipps von den Lehrern bekommen. Insgesamt war ich auch ziemlich nervös, denn Herr Sola-Requena hat angekündigt, dass er mir sagt, wenn ich seiner Meinung nach für den Job nicht geeignet bin.
DFÜ: Bekommen Sie von den Lehrern auch Aufgaben zugeteilt oder machen Sie sich während des Unterrichts lediglich Notizen?
Fr. Rauschenberg : Wir bekommen keine Aufgaben. Ich mache mir Notizen und beobachte die Lehrer, wie sie zum Beispiel mit Störfaktoren umgehen. Außerdem die Schüler und wie sich diese gegenüber verschiedenen Lehrern verhalten.
DFÜ: Wie ist Ihr Eindruck von dieser Schule?
Fr. Rauschenberg : Die Schule ist sehr offen und ich bin froh, dass ich mich hier eingewählt habe. Man konnte entscheiden in welchem Umkreis man das Praktikum macht. Ich finde das Schulkonzept sehr gut und meiner Meinung nach herrscht hier eine gute Arbeitsatmosphäre. Die Lehrer sind sehr freundlich und umgänglich.
DFÜ: Und welchen Eindruck haben Sie von den Schülern und Schülerinnen?
Fr. Rauschenberg : Natürlich sind sie aufgrund des Alters sehr unterschiedlich, aber insgesamt möchte ich auch hier betonen, dass sie offen, freundlich und umgänglich sind. Sie behandeln einen mit Respekt und wir werden hier von dem Großteil akzeptiert. Die Schüler richten sich mit ihren Fragen auch manchmal an uns.
DFÜ: Wieso wollen Sie Lehrerin werden?
Fr. Rauschenberg : Oh, das ist eine gute Frage. Eigentlich wollte ich schon immer Lehrerin werden, bereits als Kind. Allerdings war mein eigentlicher Wunsch Grundschullehrerin, das hat sich mit der Zeit aber zerschlagen, weil ich glaube, dass ich mit kleinen Kindern nicht so gut umgehen kann. Ich habe am Anfang des Studiums ein Praktikum im Kindergarten gemacht und fand es hat mir nicht so viel Spaß gemacht. Vielleicht war ich nicht genug gefordert, ich weiß es nicht genau.
Ich arbeite gerne mit jungen Menschen zusammen und es macht mir Spaß ihnen etwas beizubringen.
Als Schülerin habe ich selbst viele verschiedene Erfahrungen gesammelt und ich glaube, dass ich diese gut einbringen kann.
DFÜ: Hat sich Ihre Meinung durch das Praktikum vielleicht geändert?
Fr. Rauschenberg : Nein, meine Meinung hat sich nur noch mehr bestätigt und gefestigt, unter anderem dadurch dass mir das Unterrichten so viel Spaß macht.
DFÜ: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen und die Fragen beantwortet haben.
Fr. Rauschenberg : Kein Problem.

Anmerkung: Herr Sola-Requena ist an dieser Schule für die Betreuung der Praktikanten und Praktikantinnen zuständig.