Politik-Parcours in der FvSS

Vom 30.08 bis 01.09.2011 wurde ein Politik-Parcours in der Aula unserer Schule aufgebaut. Es gab insgesamt 5 Stationen, an denen Schüler etwas Neues lernen konnten.
Die erste Station war der Wahlomat. Dort gab es mehrere Stecktafeln mit Zetteln, auf denen die Inhalte der verschiedenen politischen Parteien in unserem Land erklärt wurden. Auf diesen Zetteln gab es fünf verschiedene Antworten und vor jeder Antwort war ein farbiger Kreis für die jeweilige Partei abgebildet. Man konnte sich entscheiden welche Antwort am meisten zu einem selbst passt. Dafür gab es für jeden Schüler eine Holzstecktafel, in die die jeweilige Farbe hineingesteckt werde konnte. Zum Schluss konnte man an der Farbe, die man am meisten gewählt hatte herausfinden, zu welcher Partei man tendiert.
Uns wurde auch der Begriff Kommunalwahl erklärt. Dabei durften wir erfahren, dass sich mehrere Leute aus verschiedenen Kreisen aufstellen können. Die Person, die aus einem Kreis am häufigsten gewählt wird, kommt in den Kreistag. Die Person, die auf dem zweiten Platz steht, wird als Vertreter in den Landtag gewählt.
Desweiteren gab es die Station “schau dich schlau“. Bei dieser Station hatte man die Möglichkeit sich über die Funktion der Erst- und Zweitstimme, bei den Bundestagswahlen, zu informieren.
Als nächstes ging es um das Thema "Killerspiele". Wir wurden gefragt, ob wir es für sinnvoll halten, Gewaltspiele auf dem Computer zu spielen. Es gab eine Holzwippe mit Rohren in die Tennisbälle hineingeworfen werden konnten. Zur Auswahl standen die Rohre "dagegen", "dafür" oder in "ich weiß es nicht" geworfen werden sollte.
Danach folgte die "Fotoaktion". Bei der Fotoaktion hatten wir Schüler die Möglichkeit, uns einmal in die Rolle des Bürgermeisters hineinzuversetzen. In eine, aus Schiefer gemalte, Denkblase konnte dann geschrieben werden, was wir verändern würden.
Zum Schluss gab es das Politik-Quiz. Das musste an einem Computer durchgeführt werden. Es gab insgesamt fünf Themen. Zu jedem Thema konnte man sich aussuchen, ob man eine Frage mit 50, 100, 150, 200 oder 250 Punkten beantworten möchte. Wenn man das Quiz vollständig durchgearbeitet hatte, durfte man sich zur Belohnung Bonbons nehmen.
Das alles wurde uns durch das Kooperationsprojekt der Kommunalen Jugendförderung Witzenhausen, der Jugendförderung des Werra-Meißner-Kreises und der Sozialarbeit der Freiherr-vom-Stein-Schule - dort besonders Christina Reckelkamm - ermöglicht.
Uns, der Klasse G9c, hat diese Art von Politikunterricht viel Spaß gemacht. Die Stunden waren abwechslungsreich und der Stoff wurde sehr anschaulich vermittelt.
(Textvorlage und Bilder von Laura Gude und Neele Gamradt)