Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Theaterbesuch der DS Kurse der Q- und E-Phase

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Am Freitag war es endlich wieder so weit: es stand wieder ein Theaterbesuch mit unserem DS-Kurs an. Nachdem wir uns in unserer letzten Unterrichtsstunde am Donnerstag schon auf das Stück vorbereitet hatten, indem wir einige Szenen, die wirklich in dem Stück vorkamen, in verschiedenen Arten und Weisen nachgespielt hatten, trafen wir uns am Freitagabend um 20:00 Uhr alle gemeinsam vor dem TIF in Kassel. Auch der DS-Kurs der E-Phase von Frau Siemon war mit dabei.

Das Stück, das wir besuchten, hieß „Waisen“ von Dennis Kelly. Es ging um ein Pärchen, Danny und Helen, das während eines gemeinsamen Abendessens plötzlich von Helens Bruder Liam überrascht wurde. Dieser war völlig blutbeschmiert und behauptete einem Jungen geholfen zu haben, der auf der Straße überfallen wurde. Im Laufe des Stückes verstrickt dieser sich jedoch immer mehr in Lügengeschichten und es wird klar: Liam ist nicht unschuldig. Und trotzdem möchte Helen ihren Bruder weiterhin schützen und auch Danny, der die ganze Zeit Widerstand geleistet hatte, lässt am Ende seine Prinzipien fallen.

Als wir erfahren hatten, worum es in diesem Stück geht und dass es diesmal ein Drama sein würde, war ich schon sehr gespannt darauf. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Mir hat das Stück sehr gut gefallen und besonders von der Raumaufteilung war ich begeistert. Wir wurden schon im Voraus darüber informiert, dass wir rund um die Bühne herum sitzen werden und sollten uns mit unserem Kurs gut verteilen, damit wir die verschiedenen Perspektiven vergleichen könnten. Dass wir aber wirklich so nah an den Schauspielern dran sein würden, hätte ich nicht erwartet. Dadurch, dass sie teilweise direkt im Publikum standen oder neben uns saßen und uns ansprachen, hat man sich gefühlt als wäre man mittedrin. Des Weiteren hat es mich auch sehr beeindruckt, mit wie wenigen Mitteln man eine solch große Wirkung erzielen kann. Denn es gab in dem Stück wirklich kaum Requisiten und sehr wenig Platz. Die Schauspieler haben dies aber alles mit einer sehr ausgeprägten Proxemik und ihrer Mimik und Gestik wieder weggemacht.

An unserem Projekttag am Samstag für unsere Aufführung haben wir das Ganze dann noch analysiert. Dabei haben wir sowohl die theatralen Zeichen, als auch die Kompositionsmethoden behandelt.

Alles in Allem war es ein schöner Tag und ein gelungener Ausflug.

(Anna-Lena Fiedler Q2)