Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Klassenfahrt der Klassen G7

Storyfoto

20km-was ist das schon?
Am Anfang unserer Wanderung gingen wir auf Bohlenwegen 3km durchs Schwarze Moor, nachdem wir zuvor einen Abstecher zum Dreiländerdreieck (Thüringen, Bayern, Hessen) mit dem Grenzturm der deutsch-deutschen Grenze gemacht hatten. Dann sind wir südliche Richtung Stirnberg gewandert, er liegt auf 889 Höhenmeter, die Aussicht war sehr schön. Der Abstieg war ein bisschen anstrengend, doch nach einiger Zeit kamen wir am Parkplatz Schornhecke vorbei, dieser liegt in ca. 840 Höhenmetern.
Hier hatten wir die Hälfte unserer Wegstrecke erreicht. Jetzt mussten wir in westlicher Richtung weiter gehen und erreichten den höchsten Punkt unserer Wanderung, den Heidelstein mit 820 Höhenmetern. Hier hatten wir eine grandiose Aussicht über die Rhön. Am vorherigen Tag waren wir am Roten Moor, das wir einmal streiften auf ca.800 Höhenmetern. Nun begaben wir uns zum Heimweg, dort kamen wir an der Kaskadenschlucht vorbei. Diese liegt auf ca. 684 Höhenmetern. Viele umgestürzte Bäume lagen dort und ein Wasserfall war auch zu sehen. Zur Jugendherberge, die auf ca. 515 Höhenmetern liegt, ging es jetzt nur noch Berg ab.

Jugendherberge
Das Essen in der Jugendherberge war in Ordnung, zu trinken gab es rund um die Uhr. Zur Auswahl standen Tee, Eistee & Wasser. Bedauerlicherweise war um 22.00 Uhr schon Nachtruhe, was sich aber meist mit Erlaubnis der Lehrer bis 23.00 Uhr hinauszog. Dass wir in 10er- und 12er-Zimmern untergebrachte waren, stellte sich nachher als gar nicht so schlimm heraus wie wir uns es vorgestellt hatten. Nur ein Problem gab es: Wir waren elf Mädchen in einem Zimmer, doch hatten nur drei Steckdosen, dafür aber mehr als genug Schränke.
Unser Highlight waren unsere 48 einzelnen Schuhe, die wir farblich geordnet in unserem Zimmer aufgestellt hatten (siehe Foto). Dies begeisterte auch unsere Klassenlehrerin Frau Herrmann.



Die Wasserkuppe
Am Dienstag den 10.05.2016 waren wir auf der Wasserkuppe, dem höchsten Berg der Rhön. Vor unseren Augen sind Segelflieger gelandet und Paragleiter gestartet. Die Wasserkuppe liegt in der Rhön und hat eine Höhe von 950 Höhenmetern und wird auch der heilige Berg der Segelflieger genannt. Wir haben uns den ganzen Tag im Kletterpark und in der Sommerrodelbahn aufgehalten. Anschließend sind wir zum Fliegerdenkmal gewandert, wo wir ein Foto von unserem ganzen Jahrgang gemacht haben.

Kletterpark
Wir waren am Dienstag, den 10.5.16, im Kletterpark in der Rhön. Der Kletterpark war an der höchsten Stelle ca. 10 Meter hoch. Es gab viele Seilbahnen, die längste davon war schätzungsweise 15 Meter lang. Die meisten Kletterstrecken waren frei zugänglich, jedoch zwei Parcours durfte man nur mit der Begleitung eines Erwachsenen klettern. Manche Kinder haben sich trotz Höhenangst auf einen Teil des Parcours getraut, wobei auch manche Kinder ohne Höhenangst dachten, sie würden sterben.
Andere Kinder hatten keine Angst und sehr viel Spaß. Wir würden gerne nochmal wiederkommen! Zuerst wurden wir alle mit einer Kletter-Ausrüstung und einem Helm ausgestattet. Diese Ausrüstung enthielt zwei Karabiner an Seilen, die an unserer Weste befestigt waren. Beim Klettern waren über uns Seile zur Sicherung gespannt. Wir übten am Anfang in 1-3 Meter Höhe, später kletterten wir dann auf unterschiedlichen Parcouren mit eingebauten Schwierigkeiten bis zu einer Höhe von 15 Metern.

Die Grenzanlage
Es war am Mittwoch, dem 11.05.2016. Als wir am Schwarzen Moor aus dem Bus ausstiegen, sind wir zuerst zur Grenzanlage gelaufen. Von Weitem war der Grenzturm schon richtig gut zu sehen. Als ich den Turm sah, habe ich mich irgendwie in die Zeit versetzt gefühlt, als das alles stattgefunden hat. Aber als ich den Zaun sah, ging mir noch mehr durch den Kopf. Ich versetzte mich in einen der Flüchtlinge und hatte Angst über den Zaun zu flüchten. Es war sehr toll für mich, einmal eine Grenzanlage zu sehen. Wie ich aber auch erfuhr, sind die Grenzbewacher mehrmals am Tag den Kolonnenweg abgefahren um die Flüchtlinge zu erschießen. Kein einziger Bürger durfte die DDR verlassen.

Die Michaelskirche
Die Michaelskirche ist eine alte Kirche aus dem neunten Jahrhundert. Damit ist sie die zweitälteste Kirche in Deutschland. Sie steht in Fulda neben dem Dom. Wir waren am 12. Mai 2016 dort und haben eine Führung durch die verschiedenen Räume gemacht. In der Mitte, um den Altar herum, stehen acht Säulen, was früher ein Zeichen der Vollkommenheit war. Unten gibt es eine Krypta, eine Art Keller mit einer einzigen dicken Säule in der Mitte. Besonders überraschend wie erstaunlich fand ich, dass diese Säule die ganze Kirche getragen hat und bis heute immer noch trägt.

Schlossgarten in Fulda
Wir waren am 12.05.2016 in Fulda. Der Schlossgarten in Fulda ist für seine Vielfalt an Blumen und Sträuchern bekannt. Alle Blumen sind angelegt wie ein Strickmuster und jeder Baum ist korrekt geschnitten, außerdem gibt es in dem Schlossgarten zwei Teiche, die von Enten bewohnt sind.
Uns ist aufgefallen, dass der Schlossgarten viel Arbeit und Mühe macht, dort werden ungefähr 20 Gärtner und Gärtnerinnen beschäftigt. Die Pflege des Schlossgartens kostet rund 100.000 € im halben Jahr. Die Stadt Kassel kann sich so etwas nicht leisten und genau deswegen haben wir den Schlosspark in Fulda so bewundert.



Geschrieben von: Paul, Hendrik, Tom-Niklas, Jan-Philipp, Jonas , Johannes , David, Marilen, Sophia, Lea, Celine, Jan Huhn, Sarah, Johanna, Svenja, Till, Victoria, Rieke