Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Abiturzeugnis-Ausgabe

Storyfoto

Du weißt, es wird gut für dich ausgehen...

...mit dieser Textzeile aus dem Lied „Himmelblau“, das der Chor zur Ermutigung der Abiturienten sang, kann man die gesamte Entlassungsfeier am Freitag ab 17 Uhr im Bürgerhaus von Hess. Lichtenau überschreiben. Doch auch der Eingangssong des AbiturientInnenchores „Forever Young“ spiegelte etwas von dem enthusiastischen Lebensgefühl nach dem Abitur und bevor der Abitursjahrgang in alle Winde aufbricht, wider.

In seiner anschließenden Rede nahm Herr Wieders Bezug auf ein Gedicht Tucholskys, der in der Schule eine Art Schutzraum sah. Aus diesem Schutz wurden nun 76 AbiturientInnen entlassen, um den ungewohnten Schritt in die Fremde zu wagen. Er ermutigte die Abgehenden, mutig und neugierig in die Welt zu gehen und wünschte ihnen alles Gute dafür.

Die Tutoren Renate Gallo und Jacques Stehl setzten eine Erinnerungsreise durch besondere Stationen der Oberstufenzeit szenisch und in gereimter Form um, was für viel Applaus und Belustigung sorgte.

Aischa Jansen und Anna Nocke dankten als Sprecherinnen des Abiturjahrgangs besonders den Eltern , Verwandten und Freunden der AbiturientInnen für die große Unterstützung, die sie den in der Abiturphase sehr Angespannten angediehen ließen. Allerdings konnten sie im Weiteren nicht bestätigen, was Pippi Langstrumpf über die Schule prophezeit hatte: Es sei nicht nur um Bonbons essen, Ferien und ein bisschen Rechnen gegangen...

Bürgermeister Herwig ließ es sich nicht nehmen ein (letztes) Grußwort zu sprechen, wobei er sich auf den heutigen „Brexit“ und den draußen tobenden Gewittersturm bezog. Er richtete seinen Dank auch an das Lehrerkollegium der FvSS und freute sich, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für unsere Jugendlichen in Deutschland gut aussehen. Leicht selbstironisch betonte er, dass es für die AbiturientInnen ein Leichtes sei, nach Hess. Lichtenau jederzeit zurückzukehren, da man schließlich „gleich über drei Autobahnab- und auffahrten verfüge und das von Deutschlands teuerster Autobahn!“ Seine Rede wurde mit großem Beifall bedacht, denn dieser lokalpatriotische Verweis sei mittlerweile „Kult“, wie Herr Wieders in seinem Dank an den ebenfalls scheidenden Bürgermeister Helwig betonte und sich seinerseits bedankte, dass dieser in seiner Amtszeit fast immer Zeit gefunden habe, die AbiturientInnen zu verabschieden und ihnen alles Gute zu wünschen.

Auch die Elternbeirätin Frau Heyner schloss sich den guten Wünschen an und betonte, dass der Lernprozess niemals abgeschlossen sei, sondern das Wichtigste im Berufsleben sei, dass am Ende einer Phase stets ein Fragezeichen stehe, man also stets neugierig bleiben müsse.

Charlotte Beutler, die Schulsprecherin der FvSS, setzte sich in ihrer Rede mit dem „Hauch der Unbegreiflichkeit“ auseinander, der nun auch von den AbiturientInnen erfahren werde als das Erstaunen darüber, dass man es endlich geschafft habe, aber auch als der Blick ins Ungewisse der Zukunft.

Nach einem weiteren Chorintermezzo mit „Das kann euch keiner nehmen“, ehrten die TutorInnen Frau Möller, Herr Stehl, Herr Wieders, Herr Majczan, Frau Gallo, Herr Tschiersky, Frau Dieterich, Herr Pfaffenbach und Frau Pott jeweils ein bis zwei SchülerInnen für besondere Leistungen oder Leistungssteigerungen und überreichten ihnen ein Buchgeschenk.

Nach dem Höhepunkt des Abends, der Verleihung der Abiturzeugnisse durch den Oberstufenleiter Herrn Möller-Linke und die TutorInnen, stellten sich alle Beteiligten zum Gruppenfoto auf.

Text: C.Seiler, Fotos: M.Schaefer