Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Dokumenta 14-Besuch der Q1 und Q3

Storyfoto

Zwei Kunstkurse der FvSS besuchten am Dienstag, den 22.8. die documenta 14.

Gemeinsamer Beginn war das Herzstück der Ausstellung im Fridericianum, wo in diesem Jahr die Bestände des EMST (Museum für zeitgenössische Kunst in Athen) präsentiert werden, da Athen der zweite Standort der diesjährigen documenta ist.

Ebenfalls gemeinsam besuchten die Gruppen die Ausstellung in der Documenta-Halle, die sich vorwiegend KünstlerInnen und deren Werke widmet, die aus ihrer Kultur und Geschichte heraus einen ganz eigenen Blick auf die Welt werfen.

Exemplarisch seien drei Werke genannt: Samistickerei berichtet aus der Kultur der Rentierzüchter im Hohen Norden und wie man sich zwischen Tradition und Moderne bewegt, während daneben zwei zerborstene Flüchtlingsboote von einem Künstler in Musikinstrumente verwandelt wurden, die ein Lied von den Menschen singen könnten, die einst auf ihrer Flucht in ihnen saßen.

Um die Wiederentdeckung uralter Blaufärbetechniken und den damit verbundenen kolonalistischen Arbeitsbedingungen, sowie dem Widerstand dagegen, geht es bei einer weiteren, auch schön auszuschauenden Arbeit.

Danach trennten sich die Wege der Kurse, denn es gibt so viele documeta-Standorte, dass man gar nicht alles an einem Tag erfassen kann.
Herr Schaefer besuchte neben der Neuen Galerie und dem Palais Bellevue noch die Neue Post, während Frau Seiler mit ihrem Kunstkurs einen Spaziergang zu einigen Kunstwerken in der Aue und Orangerie antrat, der über die Lehmbauten an der Hochschule für Bildende Künste und die Weinbergterrassen zum berühmten Marmorzelt auf dem Weinberg führte und ihren Abschluss bei den documenta-Werken in der Grimmwelt und der Verhüllung der Torwache fand.

Nach Meinung einiger SchülerInnen war es einerseits ein interessanter und faszinierender Rundgang, andererseits war es auch sehr anstrengend so viel Neues, Ungewohntes und teilweise auch Trauriges in kurzer Zeit verarbeiten zu sollen.

Als Anregung für InteressentInnen, die den Eintritt nicht aufwenden können/wollen, sei gesagt, dass die Kunstwerke in der Aue, die Lehmbauten an der HBK (Südflügel), die Ausstellungsräume in der Rudolf-Schwander-Straße und viele Ausstellungsorte in der Nordstadt (z.B. die begrünte Pyramide im Nordstadtpark) kostenfrei zu besichtigen und ebenfalls interessant , schön und inspirierend sind.

Die documeta geht noch bis zum 17.9.


Foto: Schäfer; Text: Seiler