Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Verabschiedung von Günther Sogel

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Nachdem vor den Ferien bereits Jacques Stehl aus familiären Gründen unsere Schule und das Land Hessen verlassen hat und die Kolleginnen Ingrid Sennholz und Cornelia Magenheim nach vielen Dienstjahren und zum großen Bedauern von Schulleitung und Kollegium verabschiedet wurden, hieß es am Freitag, den 1.9. von einem weiteren Kollegen Abschied zu nehmen. In einer feierlichen Zeremonie wurde der Haupt- und Realschulleiter Günter Sogel nach 17 Jahren Dienst an der Freiherr-vom-Stein-Schule verabschiedet.

Das Klavierspiel Timo Lübecks stimmte die anwesenden Kolleginnen und Kollegen, ehemalige Kollegen, drei Schulleiter (Herr Krüger, Herr Holzhauer und Herr Wieders), die Herrn Sogel als verlässlichen Kollegen schätzen gelernt hatten sowie zahlreich erschienene Schülerinnen und Schüler auf die Verabschiedung ein.
Der Verleihung der Urkunde durch den Schulleiter Herrn Wieders, ging dessen Rede voraus, die den schulischen und außerschulischen Werdegang von Herrn Sogel würdigte, aber auch dessen Engagement für jene Schüler aufführte, die aus schwierigen Lebensumständen kamen und es in der Schule nicht leicht hatten.

Die Faszination des Mathematik- und Sozialkundelehrers für Computer und Technik machte ihn in der Schulleitung zum gefragten Berater in Sachen LUSD-Programm. Herr Wieders zeigte sich beeindruckt von den breit gefächerten Interessen des gesundheitsbedingt Scheidenden: Egal ob Fußball, Reisen, Philosophie, Sprachen, Musik von Klassik bis Jazz, kulinarische nordhessische Spezialitäten: Herr Sogel sei auf allen Gebieten versiert und hätte mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg gehalten.

Die große Beliebtheit des Kollegen zeigte sich auch in den launigen Abschiedsansprachen der Mathematik-Fachschaft (Dank an Frau Hobein-Hübner), der PoWi- Fachschaft, der Schulleitung, des Personalrats und seiner ehemaligen Klasse 9b, die derzeit die Oberstufe in der Q3 besucht. Die Schüler würdigten besonders die menschliche Seite des Lehrers, der mit viel Humor und Fachwissen beeindruckte. Sie ernannten ihn zu ihrem „persönlichen Weltmeister“.

In seiner humorvollen Rede, mit den typisch „sogelschen Pausen“, verabschiedete sich Herr Sogel von der Schule und betonte, dass er die Arbeit als Lehrer stets gern gemacht habe, dass er die gute Zusammenarbeit mit den anderen Schulleitungsmitgliedern, aber auch mit den Kollegen und Schülern sehr geschätzt habe, auch und gerade dann, wenn sie über das rein fachliche hinaus gingen. Als Pläne für die Zukunft nannte er den kleinen Enkel, das Reisen auch in ferne Länder und den Wunsch, mit seiner Frau einmal Tango in Buenos Aires zu tanzen.

Ein spontaner Schüler- und Lehrerchor stimmte unter Leitung von Herrn Schmidt den Irischen Reisesegen an, bei dem so mancher ein Tränchen nicht verbergen konnte. Wir wünschen Herrn Sogel für seine Zukunft alles Gute, viel Gesundheit und sind sicher, dass er sich nicht langweilen wird.

Text und Fotos: C.Seiler