Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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72-Stunden-Aktion: Mich schickt der Himmel

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Die Klasse 7c führte mit voller Motivation vom 23.05. - 26.05.2019 ein Projekt im Rahmen der „72 Stunden Aktion“ durch. Deren Lehrer Herr Sola Requena meldete die Klasse beim BDKJ mit einem Projekt an und begeisterte schnell die Schüler_innen für die Mitarbeit. Unterstützt wurden alle auch von Lehramtsstudierenden des Institutes für Katholische Theologie der Universität Kassel. Die Schüler_innen begannen schon nach Bekanntgabe der Anmeldung fleißig Spenden zu sammeln.

Am Donnerstag fuhren die Schüler_innen zur Übergabe eines Briefumschlages, in dem das Projekt veröffentlicht wurde: In den „Werraland Wohnstätten“, ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Eschwege, sollte ein Sinnes- und Begegnungsgarten innerhalb von 72 Stunden gebaut werden.

Am folgenden Tag trafen sich die Schüler_innen wieder gemeinsam am Projektort und starteten enthusiastisch mit der Umsetzung. Die Klasse teilte sich freiwillig, je nach Interesse, in Arbeitsgruppen ein. Diese waren zuständig für Bänke schleifen und streichen, Boden pflastern, einen Pavillon bauen, Blumen- und Pflanzenbeete ausgraben und anlegen, der Bau einer Kräuterschnecke und eines Hochbeetes.

Besonders an diesem Tag wurde sehr viel der Arbeiten erledigt, was in den folgenden Tagen auch größere Pausen zuließ. Trotz alledem arbeiteten die SuS fleißig weiter ohne großartig viele Pausen zu machen. Worauf auch der Klassenlehrer ziemlich stolz war. Auch besuchten der Weihbischof vom Bistum Fulda, der Landrat vom Werra-Meißner-Kreis Herr Reuß und der Bürgermeister von Hessisch Lichtenau Herr Heußner das Projekt.

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück zur Stärkung und auch generell wurden die SuS rundum mit Essen verpflegt. Auch am zweiten Tag schafften die Arbeitsgruppen wieder fast so viel wie am ersten Tag.

Am letzten Tag der 72 Stunden Aktion wurde wieder früh begonnen, denn das Projekt „Sinnes- und Begegnungsgarten“ sollte an diesem Tag fertiggestellt werden. Dadurch, dass an den ersten beiden Tagen so viel erledigt wurde, konnte dieses Ziel am Sonntag auch erreicht werden. Die letzten Feinschliffe und Dekorationen wurden noch rechtzeitig vor dem Abschlussfest vorgenommen. Gegen 14 Uhr trafen Gäste wie Familie, Freunde und Vertreter_innen der Universität, Werraland-Wohnstätten und Schule ein, um gemeinsam eine Andacht und im späteren Verlauf das abgeschlossene Projekt zu feiern. Es wurde gegrillt und ein Festmahl für Gäste und Arbeiter_innen angerichtet. In mehreren Reden bedankten sich die Vertreter_innen für das tolle Engagement und ihre Tatkräftigkeit der 7c. Sie waren begeistert, dass sie so viel Großes in so kurzer Zeit geschafft hatten.

Diese gesamte Aktion leitete Herr Sola Requena mit einem Satz, der die Schüler_innen motivierte, an. Dieser lautete wie folgt: Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“

Abschließend lässt sich festhalten, dass genau dieser Spruch auch eingetroffen ist. Die Klasse ist dazu mehr zusammen gewachsen und hatte sehr viel Spaß. Die Begegnung der Schüler_innen mit den Bewohner_innen der Wohnstätte für Menschen mit Behinderung war zusätzlich noch eine Erfahrung, die alle Beteiligte als ein weiteres Geschenk wahrnahmen.

Text: 7c, Fotos: J.Sola Requena