Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Das Projekt „Steinzeittag“ der 6a

Storyfoto

In der sechsten Klasse beginnt der Geschichtsunterricht mit der Behandlung der Frühgeschichte. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie die Menschen in der Steinzeit lernten, Werkzeuge zu gebrauchen und herzustellen, Feuer zu machen und schließlich sesshaft wurden und begannen, Landwirtschaft zu betreiben. Alle wichtigen Grundlagen unserer Gesellschaft wurden bereits damals gelegt.
Aber graue Theorie ist langweilig und Selbermachen macht mehr Spaß. Also hat die Klasse unter Leitung von Herrn Ipsen als Geschichtslehrer und zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Herrmann einen Projekttag vorbereitet, der schließlich am 01. Februar stattfand: Ein Tag leben, kochen und arbeiten „wie in der Steinzeit“.
Dank des Engagements der Schüler und Elternschaft konnten alle Materialien in der Klasse gesammelt werden: Vom Feuerholz über Wolle, Feuersteine, Schnur, Farben usw. – jeder trug dazu bei, den Tag zu einer gelungenen Erfahrung zu machen. Was die Klasse an dem Tag unternahm, schildern die Schüler hier in ihren eigenen Worten:

Nähen
An unserem Steinzeittag gab es auch eine Nähgruppe. In dieser Gruppe waren: Lena, Finja, Nahal, Dakota, Mia und Sophia. Als erstes schnitten wir uns groben Leinenstoff zurecht. In dieser Zeit schnitzte uns Herr Ipsen zwei Knochen zu Nadeln. Währenddessen bemalten wir unsere Kissen mit Erdfarben. Am Anfang hatten wir noch Schwierigkeiten, die dicken Nadeln durch den Stoff zu bekommen. Als wir nach drei Stunden (mit einer kleinen Pause) fertig waren, stopften wir das Kissen mit Schafswolle aus. Wir waren trotz der schmerzenden Finger alle sehr stolz.
Nahal, Dakota, Finja

Bogen bauen und Bogenschießen
Zuerst bauten wir Bögen am Schnitztisch. Daraufhin bauten wir die Pfeile. Die Bögen und auch die Pfeile bestanden aus Holz. Am Anfang hat fast keiner getroffen. Aber mit der Zeit wurden wir besser. Fast alle haben dann getroffen. Darauf machten wir kleine Wettbewerbe und das Mammut wurde am meisten getroffen, weil es am größten war (Anm.: Die Klasse hatte Tiere aus großen Pappen gebaut). Mit der Zeit gingen ein paar Bögen kaputt. Die kleinen Tiere wurden fast nie getroffen und am Ende waren alle Schüler sehr gut.
Cornelius, Charles, Alex, Devlin, Maximilian, Eduard, Dominik, Clemens, Erik

Feuer machen
Wir haben um 9:30 angefangen, Feuer zu machen. Als erstes sind wir in den Schulkeller gegangen, um eine Feuerschale zu holen. Dann haben wir mit Pyrit und Feuerstein versucht, Feuer zu machen. Das hat leider nicht funktioniert. Deswegen haben wir ein Feuerzeug benutzt. Danach haben wir eine nicht ganz so leckere Suppe auf dem Feuer gekocht, aber es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht.
Manuel, Lily

Das Stockbrot
Am 01. Februar 2018 haben wir einen Steinzeittag gemacht. Inklusive Stockbrot. Ungefähr um 9:30 wurde das Feuer angemacht und um 10:30 haben manche mit dem Stockbrot angefangen. Zuerst war das Stockbrot noch sehr klebrig, aber dann haben Leni, Isabelle und Lia den Teig mit Mehl durchgeknetet. Bevor das Stockbrot gebacken werden konnte, brauchten wir noch Stöcke, die wir vom Hausmeister bekommen haben. Sie standen aber im dunklen Keller. Die Grundschüler sind immer um uns herum gelaufen. Mathi hat sein Stockbrot fallen lassen. Wir mussten alle Stöcke einsammeln, weil alle Kinder sie irgendwo verteilt hatten. Wir hatten ein bisschen Angst, in den Keller zu gehen, doch wir haben unseren ganzen Mut gesammelt und sind hinein gegangen, um die Stöcke zurückzubringen und wir haben es glücklicherweise überlebt.
Isabelle und Yara

Kochen in der Steinzeit
In unserer Gruppe haben wir gekocht. Wir waren Lia, Luzie, Sophia, Luisa, Pinar, Leni, und Isabelle; Alex hat geholfen. Die Zutaten und Materialien brachten wir uns selber mit. Wir kochten einen Eintopf nach türkischem Rezept (Güveç). Wir kochten auch eine Kräutersuppe. Da wir sie ohne Rezept zubereiteten, schmeckte sie nicht so gut. Die hätten wir uns sparen können. Der selbst gemachte Obstsalat ist uns auch sehr gelungen. Natürlich durften Getränke nicht fehlen. Wir boten verschiedene Tees, Milch und Wasser an. Unseren Imbiss nannten wir „Steinbiss“.
Pinar, Luisa, Sophia, Lia, Leni

Schnitzen am Steinzeittag 2018
Am Donnerstag, den 01.02.2018 war unser Steinzeitprojekt. Wir hatten verschiedene Stationen. Paula und Lena haben sich für das Schnitzen entschieden. Wir haben viele Sachen geschnitzt, z.B. Männchen, Pfeile usw. Am Ende hatten wir tolle Kunstwerke. Eigentlich dachten wir, dass Schnitzen schwer ist. Doch dann stellte sich heraus, dass dies sehr leicht war. In Sekundenschnelle verwandelten sich nutzlose Holzscheiten in wunderbare Kunstwerke. Klein oder groß, alles war ein kleines Andenken an diesen Tag. Die Schnitzstation war relativ klein, doch es war genug, um eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Die meisten waren nur Jungs, die dort teilnahmen, aber ein paar Mädchen trauten sich auch, etwas zu schnitzen. In der Schnitzstation ging es wie in einer Werkstatt zu, aber Hauptsache wir hatten Spaß.
Lena und Paula

Höhlenmalerei
In dieser Gruppe waren Luisa, Sophia, Clemens, Paula, Mia und Selina. Bei der Höhlenmalerei haben wir uns vorgestellt, dass die großen Pappstücke Riesen-Höhlenwände darstellen sollen. Paula hatte Acrylfarben mitgebracht, die wir auf einem Pappstück verteilt und gemischt haben, um Steinzeitfarben zu bekommen. Mit Pinseln haben wir dann Pferde, Tiere und Jagdmenschen gemalt. Zum Trocknen haben wir dann die bemalte Höhlenmalerei an die Tafel gestellt. Als sie getrocknet waren, haben wir sie dann aufgehängt.
Selina und Mia

Alle Bilder: Lia Inglinski