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1. Vorwort
Mit den Werken des Publius Cornelius Tacitus
erreichte die lateinische Literatur ihren sprachlichen Höhepunkt. Kein anderer Autor hat
die lateinische Sprache mit einer solchen Perfektion benutzt, wie Tacitus. Tacitus hatte
eine Vorliebe für ausgefallene Wortkonstruktionen und benutzte Techniken, die wir
ansonsten nur von antiken Dichtern kennen. Kurz: Tacitus hat den individuellsten
aller lateinischen Sprachstile verwendet.
Aber auch seine Rolle für moderne Historiker darf nicht vergessen werden. Tacitus gilt im
allgemeinen als eine der besten Quellen, um die römische Geschichte des 1. Jahrhunderts
nach Christus zu rekonstruieren. Für mich waren diese beiden Gründe entscheidend, um
mich für die Werke des Tacitus als Thema für meine Facharbeit zu
entscheiden.
Während meiner Vorbereitungen für die Facharbeit las ich alle noch erhaltenen Tacitus
Werke, in der Deutschen Übersetzung von Wilhelm Boetticher. Ziel der vorliegenden
Arbeit soll es nicht sein, den Inhalt der Tacitus Bücher zusammenzufassen. Sie
besteht zum größten Teil aus den Ergebnissen meiner Quellenstudien in verschiedenen
Sekundärliteraturen und dem extrem gekürzten Inhalt der Tacitus Werke.
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