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7.5  Biographien von wichtigen Personen

 

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Caligula
Römischer Kaiser von 37 bis 41 n. Chr.; brachte in wenigen Monaten den gesamten Staatsschatz durch.

Hulton Deutsch Collection

Caligula, eigentlich Gaius Iulius Caesar Germanicus (12-41 n. Chr.), römischer Kaiser (37-41), vermutlich in Antium (heute Anzio in Italien) als jüngster Sohn des römischen Feldherren Germanicus und Großneffe des Kaisers Tiberius geboren. Seinen Spitznamen Caligula (lateinisch: Soldatenstiefelchen), erhielt er als kleiner Junge im Lager seines Vaters, den er auf seinen Feldzügen begleitete. Nach Tiberius’ Tod im Jahr 37 wurde Caligula zum Kaiser ausgerufen. Zu Beginn seiner Regierungszeit war er ein maßvoller Herrscher; aber nach einer schweren Erkrankung wandelte er sich zum willkürlichen, gewalttätigen und verhaßten Tyrannen. Er sah sich selbst als Gottkaiser und beanspruchte einen eigenen Tempel für sich. In Alexandria und in Palästina kam es zu Aufständen der Juden, als Caligula sein Bild in ihren Synagogen aufstellen ließ. Ein Feldzug gegen die Germanen um 39 blieb ohne Erfolg, ebenso eine Expedition gegen Britannien, die an der Kanalküste endete. Im Jahr 41, nach mehreren fehlgeschlagenen Attentatsversuchen, wurde Caligula von den Prätorianern ermordet.

 

Quelle: Microsoft Corporation (Hg.): Encarta® 97 Enzyklopädie. Microsoft Corporation, Redmond (Washington) 1993-1996

TACITUS - sine ira et studio
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