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7.5
Biographien von wichtigen Personen
Sueton,
eigentlich Gaius Suetonius Tranquillus (ca. 69-140 n. Chr.), römischer Biograph und Kulturhistoriker,
dessen Schriften eine wertvolle Informationsquelle über das Leben der ersten zwölf
Kaiser und römischer Gelehrter darstellen. Sein Werk war so populär, daß sein
biographischer Ansatz lange Zeit als Vorbild für historische Arbeiten galt.
Sueton wurde als Sohn eines Militärtribuns in Rom
geboren. Sein Freund und Förderer Plinius der Jüngere empfahl ihn Kaiser Trajan, verhalf
ihm zu einem Militärtribunat (von dem er bald zurücktrat) und brachte ihn wohl um 110
nach Bithynien. Durch einen späteren Förderer, Septicius Clarus, wurde Sueton Archivar
und um 121 Sekretär des Kaisers Hadrian. 122 wurde Sueton entlassen.
In seinem Hauptwerk,
den Kaiserbiographien (ca. 121) schildert er das Leben der römischen Kaiser von
Caesar bis Domitian. Auch De viris illustribus (Berühmte Männer; 106-113) war
eine Sammlung mit Kurzviten von Dichtern, Rednern, Geschichtsschreibern, Grammatikern und
Rhetoren. Von diesem Werk sind nur Teile erhalten, allerdings haben viele Informationen
aus Suetons Schriften Eingang in die Werke nachfolgender römischer Autoren gefunden (z. B. bei Terenz, Horaz und Vergil).
Quelle: Microsoft
Corporation (Hg.): Encarta® 97 Enzyklopädie. Microsoft Corporation, Redmond (Washington)
1993-1996
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