Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Der Amnesty International-Doppeldeckerbus kommt zu uns an die Schule

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Menschenrechte. Jeder hat sie, doch nicht überall auf der Welt werden sie eingehalten und geschützt. Amnesty International setzt sich dafür ein, dass dies geändert wird und denen geholfen wird, die sich dafür engagieren. Um ihre Botschaft zu verbreiten, stellt sich Amnesty mit ihren Infomobilen in erster Linie in Fußgängerzonen. Dabei legen sie jährlich etwa 12000 km in Deutschland zurück (Stand 2017). Am 13.06.2019 hatte unsere Schule das Glück ein Infomobil direkt auf dem Gelände zu Besuch zu haben.

In dem Infomobil wird anhand von Erfahrungsberichten, Bildern und Videos ein Einblick in die Arbeit von Amnesty ermöglicht. Doch bevor man den umgebauten Doppelstock Bus erkunden konnte, begann man mit einer kurzen Fragerunde als Einleitung in das Thema „Menschenrechte“. In dieser Fragerunde wurden Fragen gestellt wie: „Was macht Amnesty International?“ , „Was bedeuten Menschenrechte überhaupt ?“ und „Was haben wir damit zu tun?“ . Im unteren Teil des Infomobils wurden zunächst einzelne Menschenrechtskämpfer_innen und engagierte Mitglieder von Amnesty International aufgeführt und vorgestellt, für welches Recht sie sich eingesetzt haben.

Im oberen Teil wurden in Dauerschleife Videos von Geschichten und Aktionen der Menschenrechtskämpfer_innen gezeigt, während man an den Wänden des Busses noch weitere Berichte lesen konnte. Beim Begehen des Infomobils betrachtete man die gezeigten Bilder mit zwiegespaltenen Gefühlen. Zum einem war man erstaunt darüber, was Amnesty International selbst und mit ihren Unterstützungen erreicht hat. Zum anderen war man schockiert darüber, dass man überhaupt noch so viel für die Menschenrechte kämpfen muss, obwohl sie eigentlich selbstverständlich sein sollten. Um selbst mit zu helfen, lagen verschiedene Petitionen aus, die unterschrieben werden konnten. Ein Beispiel für solch eine Petition ist der Mord an dem Umweltrechtsverteidiger Julián Carrillo, der sich unter anderem gegen Abholzung einsetzte. Mit dieser Petition soll erreicht werden, dass Umweltschutzorganisationen (z.B. Alianza Sierra Madre A.C.) etwas bewegen können, ohne dafür mit dem Tod bestraft zu werden.

Die Menschenrechte gelten für ALLE und darum sollte allen bewusst sein, dass früher wie auch heute überall auf der Welt noch gegen die Menschenrechte verstoßen wird. Darum wollen wir mit der Menschenkette in Gedenken an die jüdischen Zwangsarbeiterinnen von Hirschhagen ein Zeichen setzen, dass uns die Menschlichkeit und die Menschenrechte wichtig sind. Die Menschenkette findet am Mittwoch den 26.06.19 statt und wir freuen uns über jeden Teilnehmer und Teilnehmerin.

Text: Emely Volz & Annika Hirsch