Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Aus der HNA: Hanna und Tom mit zwei Projekten bei „Jugend forscht“ erfolgreich

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Artikel von der HNA von Wiebke Huck: Hanna Förster und Tom Stange von der Freiherr-vom-Stein Schule in Hessisch Lichtenau landen mit ihren Erfindungen auf den ersten beiden Plätzen beim Wettbewerb in Nordhessen.

Doppelt erfolgreich waren zwei Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau beim Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“: Hanna Förster und Tom Stange haben als Team gleich zwei Projekte beim Regionalentscheid eingereicht und mit beiden einen Preis gewonnen. Mit ihrem MS Magnetsystem belegten sie im Bereich „Arbeitswelt“ den ersten Platz. Der von ihnen entwickelte Thermo-magnetische Generator schaffte es auf Platz zwei in der Kategorie „Technik“. Außerdem erhielten die beiden 15-Jährigen einen Sonderpreis für die besonders sorgfältige Prüfung der verwendeten Materialien und der damit verbundenen Qualitätssicherung sowie den Schulpreis für die Freiherr-vom-Stein-Schule, da die doppelte erfolgreiche Teilnahme von zwei Schülern zeigt, dass die Schule die Forschungsarbeit ihrer Schüler fördert und unterstützt. Hanna Förster und Tom Stange sind beide aufgeweckte und interessierte Schüler, die gerne nachfragen und sich Gedanken machen. In Volker Majczan haben sie einen Lehrer gefunden, der diesen Forscherdrang unterstützt und mit der angebotenen MINT-AG (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Raum für ihre Projekte bietet. Wichtig bei der Entwicklung ihrer Ideen ist beiden Schülern die Alltagstauglichkeit. Sie wollen mit ihren Erfindungen die Welt ein Stück besser machen, das Leben leichter. Ein Jahr lang haben sie an ihren Erfindungen gearbeitet. Am 2. und 3. April findet der Landeswettbewerb Hessen in Darmstadt statt, dort werden Hanna und Tom ihr Magnetsystem präsentieren.

Der „Thermo-magnetische Generator“ wandelt Prozesswärme in industriell nutzbare Energie um. Er kann aus der Abwärme, die von technischen Geräten in der Produktion erzeugt wird, Energie schaffen. Der Generator ist individuell einsetzbar und liefert durch Wärmeübertragung thermische Energie. Er liefert erste Ergebnisse schon bei geringen Temperaturen ab 20 Grad Celsius und kann beispielsweise an einem Schornstein angebracht werden und von dort aus die abgehende Wärme umwandeln. Bei diesem Projekt haben die Schüler nach einer Möglichkeit gesucht, Emissionen zu mindern.

Beim Magnetsystem handelt es sich um zwei magnetische Stoffstreifen, die an jeder Jacke angebracht werden können. Einmalig wird ein Reißverschlussteil am Stoffstreifen mit dem Reißverschluss der Jacke verbunden. Dafür soll es die magnetischen Streifen in verschiedenen Längen und mit feiner sowie grober Zahnung geben. Ist das Magnetsystem mit der Jacke verbunden, ermöglicht es dem Träger, sie ohne erneutes kniffliges Einfädeln des Verschlusses immer wieder magnetisch zu verschließen. Bei der Entwicklung haben Hanna Förster und Tom Stange vor allem an Menschen mit körperlichen Einschränkungen gedacht, denen es schwerfällt, feinmotorische Bewegungen auszuführen. Der Verschluss ist wasserabweisend, windundurchlässig, wärmespeichernd, robust und erfüllt selbst beim Sport seinen Zweck. Die Alltagstauglichkeit wurde von den beiden Schülern zwei Monate in Kooperation mit dem Integrationszentrum der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau getestet und ihr Produkt danach unter Berücksichtigung der Ergebnisse weiterentwickelt.

Wir gratulieren den beiden Forschern ganz herzlich und sind stolz auf euch! Viel Erfolg in der nächsten Runde!