Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Mama Mia - Was für ein Abend!

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Unter der musikalischen Leitung von Herrn Schmidt, schauspielerischer Leitung von Frau Gallo und Frau Dr. Grass, choreografischer Leitung von Frau Duhme-Bock und mit technischer Unterstützung von Frau Lindenau und der Technik-AG brachten 33 musicalbegeisterten SchülerInnen der Jahrgänge 11 bis 13 das Abba-Musical "MammaMia" auf die Bühne der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule. Am Klavier begleitet wurde die Aufführung von Timo Lübeck, der als Absolvent der FvSS und studierter Musiklehrer für das musikalische Rückgrat der Aufführung sorgte. Nicht nur Sängerinnen und Sänger waren auf der Bühne zu sehen, sondern auch der Chor, die die Handlung abwechslungsreich und üppig machte. Besondere Erwähnung haben hier die Kostüme, die tänzerischen Einlagen und das männliche Wassernixen-Quintett verdient.

Die Handlung des Musicals folgte dem Drehbuch der Musicalverfilmung, die die Suche einer jungen Frau (Lea-Marie Köneke) nach ihrem leiblichen Vater anlässlich ihrer eigenen Hochzeit zum Thema hat. Witzige Einlagen zeigten zwei Freundinnen (Lena Schminke und Anna-Lena Koch) der Mutter (Laura-Mercedes Franz), die mit ihrem komischem Talent verschiedene weibliche Charaktere persiflierten. Die drei potentiellen Väter (Timm Hossbach, Jan Kniffka und Benedikt Heine) und der Ehemann in spe (Luis Tiago Miranda de Azevedo) boten je unterschiedliche Modelle von Mannestum und Vaterschaft an. Im Zentrum der Handlung stand aber die enge Beziehung von Mutter und Tochter, die stimmlich und schauspielerisch das Highlight des Abends war.

Das Publikum belohnte die dritte und letzte Aufführung am 22.6. mit großem Applaus und sichtlich zu Tränen gerührt: Einerseits wäre es kein Abba-Musical, wenn es nicht ein rührendes Happy-End gäbe und andererseits mischte sich in diese allerletzte Aufführung auch Wehmut und Bedauern:
So mancher Sängerin, so manchem Tänzer/ Darsteller wurde klar, dass die geliebten Aufführungen und der Publikumsapplaus für die AbiturientInnen nun Geschichte sind. Einige meldeten aber am Ende auch schon Interesse an, vielleicht doch noch einmal vorbei zu schauen und vielleicht, wenn es Ausbildung oder Studium zulassen, noch einmal mit zu machen.