Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Große Ehrung der Lesescouts mit dem Hessischen Leseförderpreis 2018

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Am Freitag, den 19.10. 2018 fuhren die Lesescouts der FvSS mit ihrer Projektleiterin Frau Herrmann und Frau Goebel von der Schulbibliothek zur feierlichen Überreichung des Leseförderpreises nach Frankfurt. Begleitet wurden sie von Frau Fuß und Herrn Wieders sowie Herrn Schaefer und Frau Seiler, die für die Pressearbeit dabei waren.

Seit 2016 arbeiten die Lesescouts in vielfältigen Initiativen und Projekten an der FvSS daran, dass andere jüngere Schülerinnen und Schüler besser lesen lernen und vor allem mit viel Freude in die Welten abtauchen, die Bücher bieten können. Dazu gehören z.B. die „Aktion Ferienbuch“, die Büchereiralley, die die Lesescouts entwickelt haben oder der von Lesestationen begleitete Bücherflohmarkt „Schmökerspaß“.

In Frankfurt wurde die Gruppe im Mousonturm von Frau Rickers von der Stiftung Lesen begrüßt, die die Lesescouts anfangs gecoacht hatte. Sie zeigte sich freudig überrascht, dass die Lesescouts aus Hessisch Lichtenau mit ihrem Großprojekt „Eine Schule schreibt ein Buch“ jetzt einen Preis gewonnen haben. Die Idee stammte von den Lesescouts. Sie entwickelten im Sommer 2017 vier Charaktere, zu denen dann unter ihrer Begleitung und der Koordination durch Frau Herrmann die SchülerInnen der Klassen 5 und 6 im Laufe des Schuljahrs in fünf Gruppen 30 Kapitel erdachten. 73 Schülerinnen und Schüler schrieben eifrig an Fortsetzungsgeschichten, die vielleicht schon bald in einem Buch veröffentlicht werden.

Das Engagement der Lesescouts, Frau Herrmanns und Frau Goebels wurde in der Laudatio von Herrn Jager, dem Vertreter des Hessischen Literaturforums, sehr gelobt und der Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Herr Rhein, bedankte sich bei den SchülerInnen und Frau Herrmann für deren Einsatz über den Unterricht hinaus. Er betonte in seiner Rede, wie wichtig das Lesen und Schreiben für das gegenwärtige und zukünftige Leben der SchülerInnen sei, wie enorm es zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen beitrage.

Frau Herrmann freute sich über den mit 7000 € dotierten ersten Platz des Hessischen Leseförderpreises: „73 stolze Kinderautoren, 16 über sich hinaus gewachsene Lesescouts und eine Abenteuergeschichte mit vier Hauptfiguren – das ist die wunderbare Bilanz unseres Projekts ‚Eine Schule schreibt ein Buch‘. Doch nicht nur der fertige Text, sondern auch eine verblüffende Erkenntnis sind der Lohn unserer Arbeit: Unsere Schüler haben die Verbesserung ihrer Lese- und Schreibfertigkeiten selbst in die Hand genommen, freiwillig, spielerisch, mit viel Fantasie und Geduld. Wir danken dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für die Auszeichnung dieser Leistung und der Stiftung Lesen für ihre Unterstützung.“( Zitiert nach Stiftung Lesen, Zugriff am 20.10. 2018“) Mit dem Geld soll nun die Veröffentlichung der Geschichten in Buchform vorangetrieben werden.

Nach der Preisverleihung, die für die Lesescouts auch durch die bookslam-Präsentationen engagierter SchülerInnen aus Lauterberg sehr anregend war, wurden alle Gäste zu einem leckeren Essen und Getränken eingeladen.

Zur Belohnung bekamen die SchülerInnen und ihre Begleiter im Anschluss noch eine Führung durch die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt geschenkt, die Frau Herrmann kurzfristig organisiert hatte. Alle Beteiligten waren erstaunt und fasziniert von den enormen Beständen an Büchern und Zeitschriften, die dort seit 1945 gelagert werden. Am meisten beeindruckte der tiefe Keller, in dem sich in riesigen Sälen schier endlose Regale und Magazine mit Büchern befinden. Doch hierzu haben die Lesescouts einen eigenen Text ebenfalls mit Fotos von Michael Schaefer für unsere homepage verfasst. Einfach weiterklicken!


Fotos: Michael Schaefer