Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Kunst am Strand und im Wald

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In diesem Jahr hat an der FvSS zum 18. Mal ein Kunstaustausch mit polnischen und deutschen SchülerInnen stattgefunden. Diesmal trafen sich beide Gruppen vom 7. - 14.9. an der polnischen Ostsee - in einer Landschaft, wie geschaffen für eine Kunst in und mit der Natur. Herr Möller und Frau Seiler aus Hessisch Lichtenau sowie Frau Cichy aus Pleszew leiteten und organisierten das Vorhaben.

Die etwa gleichaltrigen SchülerInnen (zwischen 15 und 17) lernten sich beim gemeinsamen Arbeiten in gemischten Gruppen an Land-Art-Projekten und in der Freizeit kennen. Dies gelang wie immer sehr gut, denn neben englischen, wenigen deutschen und polnischen Wörtern, funktionierte die Verständigung mittels Händen und Füßen und einer Schülerin, die beide Sprachen spricht. Selbstverständlich war auch Frau Cichy, die polnische Deutschlehrerin, bei Übersetzungsfragen behilflich.

Unter „Land Art“ versteht man eine Kunstform, die mittels natürlicher Farben und Formen und den vorgefundenen Materialien menschengemachte Zeichen in der Landschaft hinterlässt , die aber durch die natürlichen Prozesse des Vergehens auch wieder in die Natur eingehen. Die Landschaft an der polnischen Ostseeküste ist besonders geeignet für diese Art der Kunst, denn es gibt neben dem eigentlich Strand mit feinstem weißen Sand und Dünen, lichte Birken- und Kiefernwälder, dunkle Fichtenschonungen, Wiesen und Hecken. Es ließ sich ein großer Fundus aus Holz, Tannenzapfen, Schilf, Beeren, Hagebutten, Blüten, Binsen, Moos, Flechten und Steinen sammeln, der dann für die Kunstwerke eingesetzt werden konnte.

Neben dem eigentlichen Arbeiten an den Kunstobjekten unternahm die Gruppe gemeinsame Ausflüge in den Hafen von Gdinia/Gdingen, wo das dreimastige Schulschiff der polnischen Marine vor Anker liegt und nach Gdansk/ Danzig, der reichen Bernsteinstadt mit schönen alten und restaurierten Hansehäusern. Ein weiterer Ausflug führte in den Slowinski- Nationalpark auf die riesige Wanderdüne bei Leba.

Die SchülerInnen genossen die Unterbringung auf dem Reiterhof in Slajszewo auch wegen des reichlichen und guten Essens, den vielen Tieren und den Freizeitaktivitäten, zu denen u.a. eine Kutschfahrt an den Strand zum Sonnenuntergang oder das Grillen auf dem Schwenkgrill gehörten.

Gefördert wird der Austausch dankenswerter Weise wie jedes Jahr vom deutsch- polnischen Jugendwerk (DPJW), was dafür sorgt, dass die Preise für die Jugendlichen in erschwinglicher Höhe bleiben.