Der gymnasiale Bildungsgang strebt den studienqualifizierenden Abschluss – das Abitur – und die gleichwertige Vorbereitung für die berufliche Orientierung an (Ausbildung oder Ausbildung und Studium gekoppelt). Dazu trägt ein klares und abgestuftes pädagogisches und methodisches Konzept bei – umgesetzt von kompetenten Lehrerteams, die kooperativ arbeiten.
Im Mittelpunkt stehen die Erziehung zur Selbständigkeit, Studiumsvorbereitung, Berufsorientierung und Alltagsbezug. Auch in der Oberstufe kann der bilinguale Unterricht, den es nur an wenigen hessischen Schulen gibt, im Fach Erdkunde fortgesetzt werden. Dies bedeutet, dass sprachbegabte und kommunikationsbereite Schüler in diesem Fach auf Englisch unterrichtet werden und so eine überdurchschnittliche Sprechkompetenz erlangen, die eine gute Basis in einem globalisierten Arbeitsmarkt ist und die erfolgreiche Prüfung bei internationalen Fremdsprachenzertifikaten unterstützt.
Das Kollegium der Freiherr–vom–Stein–Schule arbeitet eng mit der Valentin–Traudt–Schule in Großalmerode zusammen, so dass beim Übergang in die Oberstufe der Schulwechsel für die Schüler aus Großalmerode unproblematisch ist, wie die letzten Jahre gezeigt haben.
Die Einführungsphase der Oberstufe (z.Zt. noch der Jahrgang 11) beginnt bereits im Kurssystem. Schon vor dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe lernen alle Schülerinnen und Schüler ihre Lehrer kennen und wählen ihre Orientierungskurse. Vor allem im ersten Halbjahr der Einführungsphase achten wir verstärkt darauf, fachliche Defizite auszugleichen, den Übergang von der Realschule zu erleichtern und den sozialen Zusammenhalt des Jahrgangs zu intensivieren.
In der Regel finden Leistungskurse in den Fächern Deutsch, Englisch, Geschichte, Mathematik, Biologie, Musik, Politik und Wirtschaft, Französisch, Religion, Chemie und Physik statt – aber unter der Voraussetzung, dass genügend Schüler (nach den Vorgaben des Kultusministeriums) den jeweiligen Kurs wählen.
Im Fach Kunst haben wir uns bewusst gegen einen Leistungskurs entschieden, da wir dadurch nicht so eng an den Lehrplan gebunden sind und mehr kreative Freiheit haben, den künstlerischen Schwerpunkt, der unsere Schule prägt, projektbezogen und zugleich individuell zu gestalten.
Die bisherigen großen Erfolge bei Wettbewerben und europäischen Projekten haben diesen Weg als überaus positiv ausgewiesen.